Trubar lebte in einer Zeit, in der oft die Pest durch das Land zog. In Briefen an Freiherrn Hans Ungnad berichtete er 1562 und 1563 von schwerem Husten in Ober- und Unterkrain und von der Pest in Maribor, Ptuj und Vransko.
Wenn die Pest kam, flohen viele. Martin Luther blieb 1527 in Wittenberg, Trubar 1564 in Ljubljana, um den Kranken zu helfen. Sie schrieben über die Pest also als Männer, die sie mit eigenen Händen und mit Gebet bekämpft hatten.
Der Artikel entstand im Frühjahr 2020, zur Zeit des Coronavirus. Er gewinnt aus ihren Schriften drei Wahrheiten, die auch uns helfen. Die erste lautet: Es gibt Schlimmeres als die Pest. So wie Jesus dem Gelähmten zuerst die Sünden vergab und ihn erst dann heilte, ist es auch für uns das Wichtigste, mit Gott im Reinen zu sein.
Der Artikel ist auf Slowenisch. Im slowenischen Fernsehen (RTV SLO, Duhovni utrip) lief dazu auch ein Interview.
